URGENT: Get Through the Storms of Life - Free eBook

Psalm 65; Psalm 66; Psalm 67; Psalm 69; Psalm 70

1 Ein Psalm Davids, ein Lied, vorzusingen. Gott, man lobt dich in der Stille zu Zion, und dir bezahlt man Gelübde. 2 Du erhörst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu dir. 3 Unsre Missetat drückt uns hart; du wollest unsre Sünden vergeben. 4 Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässest, daß er wohne in deinen Höfen; der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel. 5 Erhöre uns nach der wunderbaren Gerechtigkeit, Gott, unser Heil, der du bist Zuversicht aller auf Erden und ferne am Meer; 6 der die Berge fest setzt in seiner Kraft und gerüstet ist mit Macht; 7 der du stillest das Brausen des Meers, das Brausen seiner Wellen und das Toben der Völker, 8 daß sich entsetzen, die an den Enden wohnen, vor deinen Zeichen. Du machst fröhlich, was da webet, gegen Morgen und gegen Abend. 9 Du suchst das Land heim und wässerst es und machst es sehr reich. Gottes Brünnlein hat Wassers die Fülle. Du läßt ihr Getreide wohl geraten; denn also bauest du das Land. 10 Du tränkest seine Furchen und feuchtest sein Gepflügtes; mit Regen machst du es weich und segnest sein Gewächs. 11 Du krönst das Jahr mit deinem Gut, und deine Fußtapfen triefen von Fett. 12 Die Weiden in der Wüste sind auch fett, daß sie triefen, und die Hügel sind umher lustig. 13 Die Anger sind voll Schafe, und die Auen stehen dick mit Korn, daß man jauchzet und singet.
1 Ein Psalmlied, vorzusingen. Jauchzet Gott, alle Lande! 2 Lobsinget zu Ehren seinem Namen; rühmet ihn herrlich! 3 Sprechet zu Gott: "Wie wunderbar sind deine Werke! es wird deinen Feinden fehlen vor deiner großen Macht. 4 Alles Land bete dich an und lobsinge dir, lobsinge deinem Namen." (Sela.) 5 Kommet her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun unter den Menschenkindern. 6 Er verwandelt das Meer ins Trockene, daß man zu Fuß über das Wasser ging; dort freuten wir uns sein. 7 Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich; seine Augen schauen auf die Völker. Die Abtrünnigen werden sich nicht erhöhen können. (Sela.) 8 Lobet, ihr Völker, unsern Gott; lasset seinen Ruhm weit erschallen, 9 der unsre Seelen im Leben erhält und läßt unsre Füße nicht gleiten. 10 Denn, Gott, du hast uns versucht und geläutert wie das Silber geläutert wird; 11 du hast uns lassen in den Turm werfen; du hast auf unsere Lenden eine Last gelegt; 12 du hast Menschen lassen über unser Haupt fahren; wir sind in Feuer und Wasser gekommen: aber du hast uns ausgeführt und erquickt. 13 Darum will ich mit Brandopfern gehen in dein Haus und dir meine Gelübde bezahlen, 14 wie ich meine Lippen habe aufgetan und mein Mund geredet hat in meiner Not. 15 Ich will dir Brandopfer bringen von feisten Schafen samt dem Rauch von Widdern; ich will opfern Rinder mit Böcken. (Sela.) 16 Kommet her, höret zu alle, die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an meiner Seele getan hat. 17 Zu ihm rief ich mit meinem Munde, und pries ihn mit meiner Zunge. 18 Wo ich Unrechtes vorhätte in meinem Herzen, so würde der HERR nicht hören; 19 aber Gott hat mich erhört und gemerkt auf mein Flehen. 20 Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.
1 Ein Psalmlied, vorzusingen, auf Saitenspiel. Gott sei uns gnädig und segne uns; er lasse uns sein Antlitz leuchten (Sela), 2 daß man auf Erden erkenne seinen Weg, unter allen Heiden sein Heil. 3 Es danken dir, Gott, die Völker; es danken dir alle Völker. 4 Die Völker freuen sich und jauchzen, daß du die Leute recht richtest und regierest die Leute auf Erden. (Sela.) 5 Es danken dir, Gott, die Völker; es danken dir alle Völker. 6 Das Land gibt sein Gewächs. Es segne uns Gott, unser Gott. 7 Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!
1 Ein Psalm Davids, von den Rosen, vorzusingen. Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele. 2 Ich versinke im tiefen Schlamm, da kein Grund ist; ich bin im tiefen Wasser, und die Flut will mich ersäufen. 3 Ich habe mich müde geschrieen, mein Hals ist heiser; das Gesicht vergeht mir, daß ich so lange muß harren auf meinen Gott. 4 Die mich ohne Ursache hassen, deren ist mehr, denn ich Haare auf dem Haupt habe. Die mir unbillig feind sind und mich verderben, sind mächtig. Ich muß bezahlen, was ich nicht geraubt habe. 5 Gott, du weißt meine Torheit, und meine Schulden sind nicht verborgen. 6 Laß nicht zu Schanden werden an mir, die dein harren, HERR HERR Zebaoth! Laß nicht schamrot werden an mir, die dich suchen, Gott Israels! 7 Denn um deinetwillen trage ich Schmach; mein Angesicht ist voller Schande. 8 Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt meiner Mutter Kindern. 9 Denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen; und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen. 10 Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu. 11 Ich habe einen Sack angezogen; aber sie treiben Gespött mit mir. 12 Die im Tor sitzen, schwatzen von mir, und in den Zechen singt man von mir. 13 Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; Gott durch deine große Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe. 14 Errette mich aus dem Kot, daß ich nicht versinke; daß ich errettet werde von meinen Hassern und aus dem tiefen Wasser; 15 daß mich die Wasserflut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch der Grube nicht über mich zusammengehe. 16 Erhöre mich, HERR, denn dein Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit 17 und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte, denn mir ist angst; erhöre mich eilend. 18 Mache dich zu meiner Seele und erlöse sie; erlöse mich um meiner Feinde willen. 19 Du weißt meine Schmach, Schande und Scham; meine Widersacher sind alle vor dir. 20 Die Schmach bricht mir mein Herz und kränkt mich. Ich warte, ob es jemand jammere, aber da ist niemand, und auf Tröster, aber ich finde keine. 21 Und sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem großen Durst. 22 Ihr Tisch werde vor ihnen zum Strick, zur Vergeltung und zu einer Falle. 23 Ihre Augen müssen finster werden, daß sie nicht sehen, und ihre Lenden laß immer wanken. 24 Gieße deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie. 25 Ihre Wohnung müsse wüst werden, und sei niemand, der in ihren Hütten wohne. 26 Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und rühmen, daß du die Deinen übel schlagest. 27 Laß sie in eine Sünde über die andere fallen, daß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. 28 Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, daß sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden. 29 Ich aber bin elend, und mir ist wehe. Gott, deine Hilfe schütze mich! 30 Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn hoch ehren mit Dank. 31 Das wird dem HERRN besser gefallen denn ein Farre, der Hörner und Klauen hat. 32 Die Elenden sehen's und freuen sich; und die Gott suchen, denen wird das Herz leben. 33 Denn der HERR hört die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht. 34 Es lobe ihn Himmel, Erde und Meer und alles, was sich darin regt. 35 Denn Gott wird Zion helfen und die Städte Juda's bauen, daß man daselbst wohne und sie besitze. 36 Und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden darin bleiben.
1 Ein Psalm Davids, vorzusingen, zum Gedächtnis. Eile, Gott, mich zu erretten, HERR, mir zu helfen! 2 Es müssen sich schämen und zu Schanden werden, die nach meiner Seele stehen; sie müssen zurückkehren und gehöhnt werden, die mir Übles wünschen, 3 daß sie müssen wiederum zu Schanden werden, die da über mich schreien: "Da, da!" 4 Sich freuen und fröhlich müssen sein an dir, die nach dir fragen, und die dein Heil lieben, immer sagen: Hoch gelobt sei Gott! 5 Ich aber bin elend und arm. Gott, eile zu mir, denn du bist mein Helfer und Erretter; mein Gott verziehe nicht!
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