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Psalm 81; Psalm 82; Psalm 83; Römer 11:19-36

1 Auf der Gittith, vorzusingen, Asaphs. Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist; jauchzt dem Gott Jakobs! 2 Hebet an mit Psalmen und gebet her die Pauken, liebliche Harfen mit Psalter! 3 Blaset im Neumond die Posaune, in unserm Fest der Laubhütten! 4 Denn solches ist die Weise in Israel und ein Recht des Gottes Jakobs. 5 Solche hat er zum Zeugnis gesetzt unter Joseph, da sie aus Ägyptenland zogen und fremde Sprache gehört hatten, 6 da ich ihre Schulter von der Last entledigt hatte und ihre Hände der Körbe los wurden. 7 Da du mich in der Not anriefst, half ich dir aus; ich erhörte dich, da dich das Wetter überfiel, und versuchte dich am Haderwasser. (Sela.) 8 Höre, mein Volk, ich will unter dir zeugen; Israel, du sollst mich hören, 9 daß unter dir kein anderer Gott sei und du keinen fremden Gott anbetest. 10 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat: Tue deinen Mund weit auf, laß mich ihn füllen! 11 Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht. 12 So habe ich sie gelassen in ihres Herzens Dünkel, daß sie wandeln nach ihrem Rat. 13 Wollte mein Volk mir gehorsam sein und Israel auf meinem Wege gehen, 14 so wollte ich ihre Feinde bald dämpfen und meine Hand über ihre Widersacher wenden, 15 und denen, die den HERRN hassen, müßte es wider sie fehlen; ihre Zeit aber würde ewiglich währen, 16 und ich würde sie mit dem besten Weizen speisen und mit Honig aus dem Felsen sättigen.
1 Ein Psalm Asaphs. Gott steht in der Gemeinde Gottes und ist Richter unter den Göttern. 2 Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Person der Gottlosen vorziehen? (Sela.) 3 Schaffet Recht dem Armen und dem Waisen und helfet dem Elenden und Dürftigen zum Recht. 4 Errettet den Geringen und Armen und erlöset ihn aus der Gottlosen Gewalt. 5 Aber sie lassen sich nicht sagen und achten's nicht; sie gehen immer hin im Finstern; darum müssen alle Grundfesten des Landes wanken. 6 Ich habe wohl gesagt: "Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten"; 7 aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen. 8 Gott, mache dich auf und richte den Erdboden; denn du bist Erbherr über alle Heiden!
1 Ein Psalmlied Asaphs. Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne! 2 Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, richten den Kopf auf. 3 Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk und ratschlagen wider deine Verborgenen. 4 "Wohl her!" sprechen sie; "laßt uns sie ausrotten, daß sie kein Volk seien, daß des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!" 5 Denn sie haben sich miteinander vereinigt und einen Bund wider dich gemacht, 6 die Hütten der Edomiter und Ismaeliter, der Moabiter und Hagariter, 7 der Gebaliter, Ammoniter und Amalekiter, die Philister samt denen zu Tyrus; 8 Assur hat sich auch zu ihnen geschlagen; sie helfen den Kindern Lot. (Sela.) 9 Tue ihnen, wie den Midianitern, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison, 10 die vertilgt wurden bei Endor und wurden zu Kot auf der Erde. 11 Mache ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Obersten wie Sebah und Zalmuna, 12 die da sagen: Wir wollen Häuser Gottes einnehmen. 13 Gott, mache sie wie einen Wirbel, wie Stoppeln vor dem Winde. 14 Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge anzündet: 15 also verfolge sie mit deinem Wetter und erschrecke sie mit deinem Ungewitter. 16 Mache ihr Angesicht voll Schande, daß sie nach deinem Namen fragen müssen, o HERR. 17 Schämen müssen sie sich und erschrecken auf immer und zu Schanden werden und umkommen; 18 so werden sie erkennen, daß du mit deinem Namen heißest HERR allein und der Höchste in aller Welt.
19 So sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen, das ich hineingepfropft würde. 20 Ist wohl geredet! Sie sind ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du stehst aber durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich. 21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, daß er vielleicht dich auch nicht verschone. 22 Darum schau die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst an denen, die gefallen sind, die Güte aber an dir, sofern du an der Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden. 23 Und jene, so nicht bleiben in dem Unglauben, werden eingepfropft werden; Gott kann sie wohl wieder einpfropfen. 24 Denn so du aus dem Ölbaum, der von Natur aus wild war, bist abgehauen und wider die Natur in den guten Ölbaum gepropft, wie viel mehr werden die natürlichen eingepropft in ihren eigenen Ölbaum. 25 Ich will euch nicht verhalten, liebe Brüder, dieses Geheimnis (auf daß ihr nicht stolz seid): Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, so lange, bis die Fülle der Heiden eingegangen sei{~} {~} 26 und also das ganze Israel selig werde, wie geschrieben steht: "Es wird kommen aus Zion, der da erlöse und abwende das gottlose Wesen von Jakob. 27 Und dies ist mein Testament mit ihnen, wenn ich ihre Sünden werde wegnehmen." 28 Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber nach der Wahl sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn gleicherweise wie auch ihr weiland nicht habt geglaubt an Gott, nun aber Barmherzigkeit überkommen habt durch ihren Unglauben, 31 also haben auch jene jetzt nicht wollen glauben an die Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, auf daß sie auch Barmherzigkeit überkommen. 32 Denn Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben, auf daß er sich aller erbarme. 33 O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und Erkenntnis Gottes! Wie gar unbegreiflich sind sein Gerichte und unerforschlich seine Wege! 34 Denn wer hat des HERRN Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? 35 Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß ihm werde wiedervergolten? 36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.