Psalm 81; Psalm 88; Psalm 92; Psalm 93

1 Auf der Gittith, vorzusingen, Asaphs. Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist; jauchzt dem Gott Jakobs! 2 Hebet an mit Psalmen und gebet her die Pauken, liebliche Harfen mit Psalter! 3 Blaset im Neumond die Posaune, in unserm Fest der Laubhütten! 4 Denn solches ist die Weise in Israel und ein Recht des Gottes Jakobs. 5 Solche hat er zum Zeugnis gesetzt unter Joseph, da sie aus Ägyptenland zogen und fremde Sprache gehört hatten, 6 da ich ihre Schulter von der Last entledigt hatte und ihre Hände der Körbe los wurden. 7 Da du mich in der Not anriefst, half ich dir aus; ich erhörte dich, da dich das Wetter überfiel, und versuchte dich am Haderwasser. (Sela.) 8 Höre, mein Volk, ich will unter dir zeugen; Israel, du sollst mich hören, 9 daß unter dir kein anderer Gott sei und du keinen fremden Gott anbetest. 10 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat: Tue deinen Mund weit auf, laß mich ihn füllen! 11 Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht. 12 So habe ich sie gelassen in ihres Herzens Dünkel, daß sie wandeln nach ihrem Rat. 13 Wollte mein Volk mir gehorsam sein und Israel auf meinem Wege gehen, 14 so wollte ich ihre Feinde bald dämpfen und meine Hand über ihre Widersacher wenden, 15 und denen, die den HERRN hassen, müßte es wider sie fehlen; ihre Zeit aber würde ewiglich währen, 16 und ich würde sie mit dem besten Weizen speisen und mit Honig aus dem Felsen sättigen.
1 Ein Psalmlied der Kinder Korah, vorzusingen, von der Schwachheit der Elenden. Eine Unterweisung Hemans, des Esrahiten. HERR, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir. 2 Laß mein Gebet vor dich kommen; neige deine Ohren zu meinem Geschrei. 3 Denn meine Seele ist voll Jammers, und mein Leben ist nahe dem Tode. 4 Ich bin geachtet gleich denen, die in die Grube fahren; ich bin ein Mann, der keine Hilfe hat. 5 Ich liege unter den Toten verlassen wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, deren du nicht mehr gedenkst und die von deiner Hand abgesondert sind. 6 Du hast mich in die Grube hinuntergelegt, in die Finsternis und in die Tiefe. 7 Dein Grimm drückt mich; du drängst mich mit allen deinen Fluten. (Sela.) 8 Meine Freunde hast du ferne von mir getan; du hast mich ihnen zum Greuel gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht herauskommen. 9 Meine Gestalt ist jämmerlich vor Elend. HERR, ich rufe dich an täglich; ich breite meine Hände aus zu dir. 10 Wirst du denn unter den Toten Wunder tun, oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? (Sela.) 11 Wird man in Gräbern erzählen deine Güte, und deine Treue im Verderben? 12 Mögen denn deine Wunder in der Finsternis erkannt werden oder deine Gerechtigkeit in dem Lande, da man nichts gedenkt? 13 Aber ich schreie zu dir, HERR, und mein Gebet kommt frühe vor dich. 14 Warum verstößest du, HERR, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir? 15 Ich bin elend und ohnmächtig, daß ich so verstoßen bin; ich leide deine Schrecken, daß ich fast verzage. 16 Dein Grimm geht über mich; dein Schrecken drückt mich. 17 Sie umgeben mich täglich wie Wasser und umringen mich miteinander. 18 Du machst, daß meine Freunde und Nächsten und meine Verwandten sich ferne von mir halten um solches Elends willen.
1 Ein Psalmlied auf den Sabbattag. Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken, und lobsingen deinem Namen, du Höchster, 2 des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen 3 auf den zehn Saiten und Psalter, mit Spielen auf der Harfe. 4 Denn, HERR, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Geschäfte deiner Hände. 5 HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind so sehr tief. 6 Ein Törichter glaubt das nicht, und ein Narr achtet solches nicht. 7 Die Gottlosen grünen wie das Gras, und die Übeltäter blühen alle, bis sie vertilgt werden immer und ewiglich. 8 Aber du, HERR, bist der Höchste und bleibst ewiglich. 9 Denn siehe, deine Feinde, HERR, deine Feinde werden umkommen; und alle Übeltäter müssen zerstreut werden. 10 Aber mein Horn wird erhöht werden wie eines Einhorns, und ich werde gesalbt mit frischem Öl. 11 Und mein Auge wird seine Lust sehen an meinen Feinden; und mein Ohr wird seine Lust hören an den Boshaften, die sich wider mich setzen. 12 Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum; er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. 13 Die gepflanzt sind in dem Hause des HERRN, werden in den Vorhöfen unsers Gottes grünen. 14 Und wenn sie gleich alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein, 15 daß sie verkündigen, daß der HERR so fromm ist, mein Hort, und ist kein Unrecht an ihm.
1 Der HERR ist König und herrlich geschmückt; der HERR ist geschmückt und hat ein Reich angefangen, soweit die Welt ist, und zugerichtet, daß es bleiben soll. 2 Von Anbeginn steht dein Stuhl fest; du bist ewig. 3 HERR, die Wasserströme erheben sich, die Wasserströme erheben ihr Brausen, die Wasserströme heben empor die Wellen. 4 Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe. 5 Dein Wort ist eine rechte Lehre. Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses, o HERR, ewiglich.
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